
Wie Ashley von Chasing Heartbeats schon in Worte gefasst hat: es ist unheimlich schwer den Anfang zu finden, worüber man bei einem Tag wie “Blog’nhagen” berichten soll. Manche von euch haben vielleicht den Tag über Twitter, Pinterest oder Instagram mitverfolgt und sich gewundert, was diese neun Mädels in der dänischen Haupstadt treiben.
Wir wurden eingeladen von Brittany (The House That Lars Built) und Maria (Wallnut), den Tag in dieser wunderschönen Stadt zu verbringen und dabei in Golf Carts von “Copenhagen by Cart” herumzufahren. Was sich zunächst nach einer verrückten Idee anhört, ist wirklich die beste Art eine Stadt zu erleben: man fährt bequem zu Restaurants, Shops und zum Picknick am Abend und die einzige Sorge ist, ob die Batterie hält ;). Dabei sind die Carts ziemlich bequem, haben sogar ein Tablet vorn (nutzten wir nur nicht, weil sich die Fahrerinnen zum Glück ziemlich gut auskannten) und einziger Nachteil: bei Regen wird man nass. Empirisch bewiesen ;).

Motto of the day: Food & Social Media via iPhone
Die Ankunft
Zum Glück hatte ich eine richtig gute Reisepartnerin für diesen Trip nach Kopenhagen. Ashley und ich trafen uns am Kopenhagener Flughafen, stellten uns den öffentlichen Verkehrsmitteln und erreichten tief in der Nacht das Hotel “Kong Arthur”, machten einige ziemlich blöde iPhone-Bilder (die wir NICHT veröffentlichen werden) und fielen ins Bett. Kong Arthur, die unsere Übernachtungen sponsorten, ist ein wirklich tolles Design-Hotel genau am Fluss (Peblinge So). Außerdem wurden wir willkommen geheißen von einem kleinen Kissen von Ferm Living und einer Kerze von Sparrow & Co., gesponsert von At Hermans. Vielen Dank für dieses Willkommensgeschenk!
Die anderen Blogger

Es macht unheimlich viel Spaß, die europäische Blogger-Szene langsam kennenzulernen. Dieses Mal kannte ich sogar die Hälfte der Truppe. Brittany hatten wir bei ‘The Hive’ getroffen. So auch Anne (Prêt à Voyager) und Ashley (Chasing Heartbeats) kenne ich seit zahlreichen Kaffees, Events, Berlin-Abenteuern und Fotoshootings mittlerweile ganz gut ;) (Untertreibung!!!). Nichtsdestotrotz freute ich mich besonders, die mir bisher unbekannten Blogger kennenzulernen: Emma (Emmas designblogg), Jenny & Isabelle (Dos Family) and Annaleena (Annaleenas Hem). Nicht zuletzt war es richtig toll, Maria (Wallnut) besser kennenzulernen. Sie hatte meiner Meinung nach den härtesten Job: die Gruppe zusammenhalten und den (straffen) Zeitplan einhalten.
Das Essen


Der nächste Tag begann früh. Nach einem Mini-Stopp an der “Kleinen Meerjungfrau” ging es zum ersten Essen: Meyers Bageri vom bekannten Koch Claus Meyer. Wir holten dort unheimlich leckere dänische Backspezialitäten (Zimtrollen, große Brote, Danish Rolls …) und fuhren damit auf dem Schoß zu Marias Appartment. Das war nicht nur eine Augenweide (groß, hell, einladend), sondern auch der Tisch war bereits gedeckt mit den riesigen Papierblumen von Brittany als Dekoration. Da will man gleich eine haben!


Obwohl wir viele andere Stopps dazwischen tätigten, will ich heute nur über das Essen berichten: zum Mittag stoppten wir bei “The Royal Café”. Ehrlich gesagt mein Lieblingsplatz: das Café/Restaurant/Bistro ist unheimlich schön eingerichtet, voller Details und die Besitzerin war enthusiastisch, lebhaft und unglaublich nett. Nur soviel: über sie werdet ihr auf jeden Fall in einem der nächsten Hefte lesen. Ich hab ihre Karte ;)!


Am Nachmittag hielten wir bei der bekannten Torvehallerne. Das ist eine Art Markthalle für Blumen, Essen und Designprodukte im Herzen Kopenhagens. Wir tranken schwarzen Kaffee bei Coffee Collective – ich probierte und werde trotzdem beim milchigen Schaum-Zeugs à la Latte, Cappuccino und Co. bleiben ;). Dann ging es ans andere Ende der Halle, wo wir alle einen Agnes Cupcake bekamen. Am besten aussehend: Danish Creme. Ich habe außerdem herausgefunden, dass sie auf ihrer Facebook Page ziemlich viele Bilder posten. Wer keinen Computer-Cupcake-Appetit entwickeln will, sollte also nicht abonnieren!


Schon ziemlich gefüllt hielten wir am frühen Abend bei A XOCO by Anthon Berg. Kaum, dass wir wussten, was geschah, hatten wir auch schon alle schwarze Schürzen umgebunden und bekamen die Herstellung von “Schaumküssen” erklärt (N…küsse, Grabower oder Dickmanns im gemeinen Volksmund genannt).

Die Herstellung ist auch gar nicht so schwer: zunächst wird eine Basis aus Marzipan geformt, dann die Füllung hergestellt. Dafür wird Eiweiß sehr fest geschlagen und mit einer Karamellmischung vermengt (einzig harter Part, hier braucht man auf jeden Fall ein Thermometer). Mit einer Spritztülle wird dieses Gemisch auf die Marzipanböden verteilt und all das in flüssige Schokolade getaucht. Fertig! Natürlich war es sehr hilfreich, dass Jasper als Profikoch und -patissière hinter uns stand mit Tricks und Handgriffen.

Am Ende rasten wir zum letzten Stopp: Sticks’n'Sushi. Ein sehr cooles und urbanes Sushi-Restaurants, wo wir tütenweise rohen Fisch abholten (wie Ashley mir mehrmals versicherte: sie hat noch nie soviel Sushi gesehen!).

Damit ging es wieder an den Fluss, wo die beiden Organisatorinnen ein Picknick mit lokalen Bloggern organisiert hatten. Wie schön z.B. Julianne von Fröken Skicklig wiederzusehen, die sogar selbstgepflückte Erdbeeren und Flan mitbrachte. Zudem durfte ich die Gründer und Teil des Teams einer meiner neuen Lieblingsapps kennenlernen: Everplaces lässt einen in pinterest-mäßiger Manier Orte und Locations abspeichern. Ich habe die App (gibts auch als Browser-Version) in der letzten Woche viel genutzt und mag sie sehr. Vor allem das Design (@Angggie) überzeugt!
Okay, morgen gibt es dann mehr zu lesen über die Design-Shops und -Plätze, die wir besuchten. Ich hoffe, ihr habt diese Essensreise genossen. Lasst mich noch dies sagen: ich war selten SO voll! Erschwerend kam noch hinzu, dass ich von unserer Videographerin – die unheimlich liebe Liv – ständig aufgefordert wurde, möglichst kameratauglich die verschiedenen Gerichte zu essen. Sie drohte mir am Ende gar mit einem Video, auf dem nur ich die ganze Zeit esse. Kann es kaum erwarten, das zu sehen … ;( ;)!
Vielen Dank noch einmal an alle Sponsoren, die diesen Tagen ermöglichten!
Zurück zu meiner Excel-Tabelle für Ausgabe N°3. Nicht mehr lang und ihr könnt unsere neue Ausgabe sehen! Bis bald, Thea