Grüße aus Tel Aviv

Ein bisschen kommt es uns immer noch vor wie ein Traum: es ist nicht einmal zwei Monate her, dass wir eine eMail im Postfach hatten, die wir wegen der unbekannten Schriftzeichen im Absender beinahe als Spam gelöscht hätten. Dabei handelte es sich tatsächlich um hebräische Buchstaben und die eMail enthielt eine riesige Überraschung: die Einladung zur Blogger-Konferenz “Blogo” in Tel Aviv am 30.07.2012.

Nach einem nächtlichen Flug landeten wir heute morgen um 3 Uhr Ortszeit im heißen und schwülen Tel Aviv. Aufgeregt saßen wir beide – uns immer mal wieder verschmitzt anlächelnd – im Taxi und plötzlich war die bleierne Müdigkeit des Flugs vergessen. Nach nur vier Stunden Schlaf hieß es nämlich heute morgen, das Team von http://saloona.co.il/ kennenzulernen. Zum Frühstück trafen wir CEO Imi Eiron, Editor-in-Chief Ronit Heber und Projektmanagerin der Konferenz Efrat im wunderbaren Café “Coffee Bar” im Herzen Tel Avivs. Die Stadt erscheint einem anfangs paradox, denn in scheinbar heruntergekommenen Straßen – typische Bauweise der Region neben Hochhäusern mit Glas – tritt man plötzlich in eine stylische Bar mit riesigen Blumenarrangements und einem Frühstück bestehend aus üppigsten Früchtesalaten mit den besten Brötchen, die man sich vorstellen kann.

First hours in Tel Aviv / Israel

Danach nahm uns Ronit mit ins Büro von saloona und erklärte uns ein wenig die Philosophie und Besonderheiten der Seite. Ein tolles Gespräch, aus dem wir mit viel Ideen herausgingen. saloona ist ein Internetmagazin für Frauen, welches mit über 6000 Bloggern zusammenarbeitet. Die Beiträge bestehen aus redaktionell erstellten Inhalten wie auch Blogbeiträgen des riesigen Netzwerks. Dabei geht es nicht nur um Essen und Kindererziehung, sondern das Team aus ca. 10 (wir verbürgen uns nicht für diese Zahl) setzt auch einen starken Fokus auf News/Politik und Finanzen aus weiblicher Perspektive.

Die Konferenz “Blogo” findet morgen im Stadtteil Jaffa statt. Keynote-Speakerin wird Kara Swisher von allthingsd.com sein, auf deren Vortrag sich besonders Toni sehr freut. Es werden ca. 400 Leute teilnehmen, womit wir also schon bei einer riesigen Konferenz wären! Spannend, v.a. weil Blogo dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet. Wir möchten uns unbedingt beim The Hive-Team bedanken, dass uns hierfür empfohlen hat – eine riesige persönliche wie professionelle Erfahrung.

Toni wird morgen wieder fleißig twittern und wir beenden jetzt unsere Internetzeit im Art Hotel “Diaghilev” und werden mutig in die Hitze hinaus Richtung Rothschild Boulevard aufbrechen!
Viele Grüße aus Israel!
Eure Toni & Thea

Roadmap zum sisterMAG N°3

Roadmap to sisterMAG N°3Roadmap to sisterMAG N°3

Wir hoffen, ihr seid alle schon so aufgeregt wie wir, denn die neue Ausgabe des sisterMAG – die dritte – steht kurz vor der Fertigstellung. Damit ihr wisst, wann es losgeht, wann ihr auf unseren Blog vorbeischauen solltet und worauf ihr euch freuen könnt, haben wir die Roadmap für die kommende Woche aufgestellt und wollen sie hier mit euch teilen.

Die nächsten Tage sind noch angefüllt mit letzten Arbeiten am Magazin. Toni wird Euch im neuen Editorial ein wenig über die Herstellung des Heftes erzählen, damit ihr eine Vorstellung habt, was eigentlich in das Heft hineinfließt, welche Schritte gemacht werden müssen und warum das Layouten eigentlich so lang dauert ;).

Dazwischen geht es für einen kurzen Zwischenstopp nach Tel Aviv (!!!). Wir wurden eingeladen auf einer israelischen Blogger-Konferenz namens “Blogo” zu sprechen. Unser Thema: “Der Blog als Lebenslauf und Visitenkarte”. wenn ihr unsere Reise mitverfolgen wollte, dann folgt uns auf Twitter und auf Facebook!

Nächste Woche geht es dann noch einmal heiß her, wenn die PDFs konvertiert werden für die iPad-Ausgabe und wir den letzten Schliff an die Browserversion anlegen. Um die Wartezeit zu verkürzen gibt es jedoch:

  • Ein Blogger-Preview-Kit, welches wir an befreundete Blogger und Tweeter schicken werden. Wenn ihr auch eins erhalten wollt, dann kommentiert hier oder schreibt eine Mail an mail@sister-mag.com.
  • Nächsten Mittwoch könnt ihr bereits einen Blick auf unser neues Appartment werfen und wir verraten das Thema der neuen Ausgabe
  • Am Donnerstag wirds ganz spannend, wenn wir das neue Cover vorstellen
  • Am Freitag schließlich gehts richtig los, denn dann könnt ihr auf issuu.com die neue Ausgabe anschauen

Wann die neue iPad-Version konvertiert ist, können wir euch leider nicht versprechen, denn das liegt nicht in unserer Hand!

Viel zu tun! Worauf freut ihr euch am meisten?
Eure Thea

Foto: “The Women” Co. girls on Tamarama beach, 2 February 1939 / photographer Sam Hood. From the collection of the State Library of New South Wales

Blog’nhagen: Mode & Design

Blog'nhagen Design & Fashion

Heute nur ein kurzer Post über die Mode-Details während unseres Blog’nhagen-Tages. Nachdem wir das Frühstück in Marias Appartment genossen hatten, ging es zum touristisch gut erschlossenen Nyhavn, wo wir “Brown Prince Jewelry” trafen:

Brown Prince Jewelry gründet sich aus der Idee heraus, traditionelle Handwerkstechniken und Materialien der Burundi mit der Finesse von skandinavischen Design zu mischen, um daraus einzigartigen Schmuck herzustellen.

Blog'nhagen Design & Fashion
Blog'nhagen Design & Fashion

Nachdem wir alles über das Konzept des Designs gehört hatten und wie diese Ketten und Anhänger aus dem “Arme-Leute-Elfenbein” gefertigt wird (es ist ein spezieller Werkstoff aus einer Pflanze), ging es weiter in einen Designer-Laden im Herzen Kopenhagens: “Baum und Pferdgarten“.

Blog'nhagen Design & Fashion
Wir kaufen ja nicht allzu viele Kleider selbst, weil wir dann doch immer unsere Mutter im Hintergrund haben, die für die Shootings und für uns Schwestern Kleider näht, aber dieser Laden war wirklich verlockend. Zudem mochte ich das Konzept der neuen Kollektion ausnehmend gern. Es wurde uns von einem netten blonden, dänischen Mädchen in einem oversized Kleid vorgestellt. Ich zitiere hier, aber das Konzept ist auch einfach so schön:

Blog'nhagen Design & Fashion
Blog'nhagen Design & Fashion

Der Startpunkt dieser Kollektion ist die Subkultur der Mods, die in den 50ern bis in die frühen 60er vorherrschten. Die Kollektion beinhaltet charakteristische Elemente, die von den Mods getragen wurden: große Parkas, kurze Jacken, enge Anzüge, abgeschnittene Hosen, A-Linien und natürlich die italienischen Scooter namens Vespa, die in großen Prints sich durch die Kollektion ziehen.”

Als Toni und ich im letzten Jahr einen Monat in London verbrachten, gingen wir auch zu einer “50s Late Night” im Museum of London. Dort trafen wir Beatrice Behlen (Autorin in unserer ersten Ausgabe), die einen Vortrag über “Fashion in the 50s Soho” hielt und unter anderem die Mods beschrieb. Falls ihr mehr über diese Ära erfahren wollt, kann ich euch den Roman “Absolute Beginners” empfehlen. Und wenn ihr so aussehen wollt, solltet ihr wahrscheinlich mal zu “Baum und Pferdgarten“ klicken ;).
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Blog'nhagen Design & FashionEs gab natürlich noch viel mehr Modemomente und tolle Geschäfte in Kopenhagen. Ein bisschen teuer waren sie vielleicht ;). Aber findet ihr nicht auch die Armreifen von Maria (unten) wunderbar? Oder das gestreifte Hemdshirt von Ashley! Und was ich trug? Das grüne Männerhemd werdet ihr im neuen Heft wiederfinden. Dazu trug ich den schwarzen, einfachen Pencilskirt mit Detail hinten aus Ausgabe 1 und nicht zuletzt eine neue schwarze Seidenschleife. Ein Freund aus Berlin überlegt derzeit, diese online zu verkaufen. Was meint ihr? Würdet ihr eine kaufen?

Die Ohrringe (ja, die sind wirklich so groß) gibts bei H&M und sind eindeutig von der letzten Prada-Kollektion beeinflusst, die ja riesige, glitzernde Ohrringe und 50er-Jahre-Tollen zeigte.

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Many greetings, Thea

Blog’nhagen: Ankunft, Mitblogger & Essen

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Wie Ashley von Chasing Heartbeats schon in Worte gefasst hat: es ist unheimlich schwer den Anfang zu finden, worüber man bei einem Tag wie “Blog’nhagen” berichten soll. Manche von euch haben vielleicht den Tag über Twitter, Pinterest oder Instagram mitverfolgt und sich gewundert, was diese neun Mädels in der dänischen Haupstadt treiben.

Wir wurden eingeladen von Brittany (The House That Lars Built) und Maria (Wallnut), den Tag in dieser wunderschönen Stadt zu verbringen und dabei in Golf Carts von “Copenhagen by Cart” herumzufahren. Was sich zunächst nach einer verrückten Idee anhört, ist wirklich die beste Art eine Stadt zu erleben: man fährt bequem zu Restaurants, Shops und zum Picknick am Abend und die einzige Sorge ist, ob die Batterie hält ;). Dabei sind die Carts ziemlich bequem, haben sogar ein Tablet vorn (nutzten wir nur nicht, weil sich die Fahrerinnen zum Glück ziemlich gut auskannten) und einziger Nachteil: bei Regen wird man nass. Empirisch bewiesen ;).

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Motto of the day: Food & Social Media via iPhone

Die Ankunft
Zum Glück hatte ich eine richtig gute Reisepartnerin für diesen Trip nach Kopenhagen. Ashley und ich trafen uns am Kopenhagener Flughafen, stellten uns den öffentlichen Verkehrsmitteln und erreichten tief in der Nacht das Hotel “Kong Arthur”, machten einige ziemlich blöde iPhone-Bilder (die wir NICHT veröffentlichen werden) und fielen ins Bett. Kong Arthur, die unsere Übernachtungen sponsorten, ist ein wirklich tolles Design-Hotel genau am Fluss (Peblinge So). Außerdem wurden wir willkommen geheißen von einem kleinen Kissen von Ferm Living und einer Kerze von Sparrow & Co., gesponsert von At Hermans. Vielen Dank für dieses Willkommensgeschenk!

Die anderen Blogger
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Es macht unheimlich viel Spaß, die europäische Blogger-Szene langsam kennenzulernen. Dieses Mal kannte ich sogar die Hälfte der Truppe. Brittany hatten wir bei ‘The Hive’ getroffen. So auch Anne (Prêt à Voyager) und Ashley (Chasing Heartbeats) kenne ich seit zahlreichen Kaffees, Events, Berlin-Abenteuern und Fotoshootings mittlerweile ganz gut ;) (Untertreibung!!!). Nichtsdestotrotz freute ich mich besonders, die mir bisher unbekannten Blogger kennenzulernen: Emma (Emmas designblogg), Jenny & Isabelle (Dos Family) and Annaleena (Annaleenas Hem). Nicht zuletzt war es richtig toll, Maria (Wallnut) besser kennenzulernen. Sie hatte meiner Meinung nach den härtesten Job: die Gruppe zusammenhalten und den (straffen) Zeitplan einhalten.

Das Essen
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Der nächste Tag begann früh. Nach einem Mini-Stopp an der “Kleinen Meerjungfrau” ging es zum ersten Essen: Meyers Bageri vom bekannten Koch Claus Meyer. Wir holten dort unheimlich leckere dänische Backspezialitäten (Zimtrollen, große Brote, Danish Rolls …) und fuhren damit auf dem Schoß zu Marias Appartment. Das war nicht nur eine Augenweide (groß, hell, einladend), sondern auch der Tisch war bereits gedeckt mit den riesigen Papierblumen von Brittany als Dekoration. Da will man gleich eine haben!

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Obwohl wir viele andere Stopps dazwischen tätigten, will ich heute nur über das Essen berichten: zum Mittag stoppten wir bei “The Royal Café”. Ehrlich gesagt mein Lieblingsplatz: das Café/Restaurant/Bistro ist unheimlich schön eingerichtet, voller Details und die Besitzerin war enthusiastisch, lebhaft und unglaublich nett. Nur soviel: über sie werdet ihr auf jeden Fall in einem der nächsten Hefte lesen. Ich hab ihre Karte ;)!
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Am Nachmittag hielten wir bei der bekannten Torvehallerne. Das ist eine Art Markthalle für Blumen, Essen und Designprodukte im Herzen Kopenhagens. Wir tranken schwarzen Kaffee bei Coffee Collective – ich probierte und werde trotzdem beim milchigen Schaum-Zeugs à la Latte, Cappuccino und Co. bleiben ;). Dann ging es ans andere Ende der Halle, wo wir alle einen Agnes Cupcake bekamen. Am besten aussehend: Danish Creme. Ich habe außerdem herausgefunden, dass sie auf ihrer Facebook Page ziemlich viele Bilder posten. Wer keinen Computer-Cupcake-Appetit entwickeln will, sollte also nicht abonnieren!

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Schon ziemlich gefüllt hielten wir am frühen Abend bei A XOCO by Anthon Berg. Kaum, dass wir wussten, was geschah, hatten wir auch schon alle schwarze Schürzen umgebunden und bekamen die Herstellung von “Schaumküssen” erklärt (N…küsse, Grabower oder Dickmanns im gemeinen Volksmund genannt).
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Die Herstellung ist auch gar nicht so schwer: zunächst wird eine Basis aus Marzipan geformt, dann die Füllung hergestellt. Dafür wird Eiweiß sehr fest geschlagen und mit einer Karamellmischung vermengt (einzig harter Part, hier braucht man auf jeden Fall ein Thermometer). Mit einer Spritztülle wird dieses Gemisch auf die Marzipanböden verteilt und all das in flüssige Schokolade getaucht. Fertig! Natürlich war es sehr hilfreich, dass Jasper als Profikoch und -patissière hinter uns stand mit Tricks und Handgriffen.

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Am Ende rasten wir zum letzten Stopp: Sticks’n'Sushi. Ein sehr cooles und urbanes Sushi-Restaurants, wo wir tütenweise rohen Fisch abholten (wie Ashley mir mehrmals versicherte: sie hat noch nie soviel Sushi gesehen!).
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Damit ging es wieder an den Fluss, wo die beiden Organisatorinnen ein Picknick mit lokalen Bloggern organisiert hatten. Wie schön z.B. Julianne von Fröken Skicklig wiederzusehen, die sogar selbstgepflückte Erdbeeren und Flan mitbrachte. Zudem durfte ich die Gründer und Teil des Teams einer meiner neuen Lieblingsapps kennenlernen:  Everplaces lässt einen in pinterest-mäßiger Manier Orte und Locations abspeichern. Ich habe die App (gibts auch als Browser-Version) in der letzten Woche viel genutzt und mag sie sehr. Vor allem das Design (@Angggie) überzeugt!

Okay, morgen gibt es dann mehr zu lesen über die Design-Shops und -Plätze, die wir besuchten. Ich hoffe, ihr habt diese Essensreise genossen. Lasst mich noch dies sagen: ich war selten SO voll! Erschwerend kam noch hinzu, dass ich von unserer Videographerin – die unheimlich liebe Liv – ständig aufgefordert wurde, möglichst kameratauglich die verschiedenen Gerichte zu essen. Sie drohte mir am Ende gar mit einem Video, auf dem nur ich die ganze Zeit esse. Kann es kaum erwarten, das zu sehen … ;( ;)!

Vielen Dank noch einmal an alle Sponsoren, die diesen Tagen ermöglichten!

Zurück zu meiner Excel-Tabelle für Ausgabe N°3. Nicht mehr lang und ihr könnt unsere neue Ausgabe sehen! Bis bald, Thea