Das Mützen-Tutorial

In den Kollektionen der Designer für Frühling 2012 waren wieder wunderbare Ideen dabei und das sisterMAG hat sich hingesetzt und einige Details für euch herausgepickt, die man jetzt unbedingt haben sollte. Dabei wollen wir schon heute ein bisschen Sommergefühl – schwierig bei kalten Temperaturen und Nieselregen.

Genau das Richtige ist daher eine Mütze. Und zwar nicht irgendeine, sondern eine Sommermütze mit einem eleganten Tüll-Schleier, wie ihr sie hier im Heft gesehen habt: ein selbstgemachtes Einzelstück, welches einen Hauch des Glamours der 50iger Jahre zurückbringt, als die Frauen ohne Hut und Handschuh nicht aus dem Haus gingen. Das ganze inspiriert von Jil Sander bzw. dem nun Ex-Jil-Sander-Designer Raf Simons, dessen Spring 2012 RTW-Kollektion ihr unbedingt anschauen müsst!
Wir haben uns Wolljersey gekauft und losgelegt!

Zu Eurer Info: Durch Klick auf das kleine Herz + Zahl (❤1), öffnet sich eine Fotografie, die den Schritt noch einmal erklärt!

Zuschneiden:

  • 48 cm breit x 40 cm lang Wolljersey (oder anderen dehnbaren Stoff)
  • 40 cm breit x 80 cm lang Schleier- bzw. Huttüll (zum Beispiel hier bei Material Girl auf Dawanda)

Tutorial für Mützen mit Tüll

Nähen:

  1. Vom Wolljersey 23 cm (von der 40cm-langen Seite) zusammennähen, sodass ein Schlauch entsteht. Wenden und jetzt die unteren restlichen 17 cm zusammennähen. ❤1 Tutorial für Mützen mit Tüll
  2. An der oberen offenen Kante jeweils nach 12 cm eine Markierung anbringen. ❤2
    Tutorial für Mützen mit Tüll
  3. Die Markierungen aufeinanderlegen und an den 4 entstehenden Ecken 7 cm abmessen und ebenfalls markieren (abstecken). ❤3
    Tutorial für Mützen mit Tüll
  4. Diese Ecken halbrund zusammennähen. ❤4 (1) | ❤4 (2) | ❤4 (3)
    Tutorial für Mützen mit Tüll
  5. Mütze wenden und den unteren Bund umschlagen. In diesen Umschlag schiebt man nun den Schleiertüll und drapiert ihn so, wie er am besten aussieht, heftet den Tüll unter den Rand des Aufschlags und näht ihn anschließend fest
    Tutorial für Mützen mit Tüll
  6. Beim Tragen am besten hinten ein paar Haare herausschauen lassen und die Mütze recht weit aus dem Gesicht schieben. Schon sieht es perfekt aus!

Viel Spaß beim Ausprobieren und vor allem beim Tragen! Bewundernde Blicke garantiert

Profil : Nina aka Frl. Text

Endlich dürfen wir heute einmal wieder einen Contributor für sisterMAG vorstellen. Nina – auch bekannt als Fräulein Text – hat unseren kleinen Fragebogen beantwortet und stellt sich anhang 7 Antworten vor. Und wer mehr erfahren möchte, der sollte unbedingt zu ihrem Blog durchklicken oder ihr wortreiches Rezept im sisterMAG lesen.
Danke, liebe Nina!

nina-frltext-sisterMAG

Wie heißt du und wie heißt Dein Blog bzw. Business?
Ich bin Nina, arbeite als freie Journalistin und blogge als Fräulein Text.
Worüber bloggst du? Haben Deine Themen mit Deinem Beruf zu tun oder ist es eher ein Hobby?
Wenn ich meinem Blog einen ergänzenden Titel geben müsste, dann wohl: aus Wortkammer und Küche. Es geht um alles, was mich bewegt – und was ich bewegend finde. Der Blog ist einfach meine persönliche Sammelstelle für Fundstücke aus dem Netz, Ideen aus dem Leben, für Gutes aus der Küche und Schönes von Unterwegs.
Dein Lieblingsbuch (oder Lieblingszeitschrift) Deiner Kindheit?
“Maja auf der Spur der Natur” von Lena Anderson. Ich mag den Zeichenstil noch heute.
Deine Lieblingszeitschrift (Print und/oder Online)
Deine Startseite im Browser?
Meine eigene ;-)
Welchen Vorschlag hast Du für unser Magazin (Thema, Feature, Technologie, …)? Hast Du einen besonderen Wunsch?
Generell gefällt mir alles zum Thema Essen, Nachhaltigkeit, Gestaltung mit natürlichen Materialien. Ich mag Bilder, die Geschichten erzählen. Die SISTERS dieser Welt werden es meistern. Ich bin sicher – und freue mich darauf!
Was hast Du zu sisterMAG beigetragen?
Küchenpoesie: Süßes verpackt in Worte.
Hier klicken, um Ninas Beitrag auf Seite 52 zu lesen!

reader

Ein Blick hinter die Kulissen: das Cover

Nach zwei Wochen des gebannten Starrens auf Zahlen, Nacharbeiten von einigen Rechtschreibfehlern, nehmen wir uns am heutigen Montag endlich Zeit, um mit Euch hinter die Kulissen des sisterMAG zu schauen. Auf Twitter gab es ab und an einen Instagram-Schnappschuss über die Herstellung der einzelnen Teile, jedoch wollen wir Euch die vielen Bilder, die noch in meinen digitalen Schubladen liegen, nicht vorenthalten.

Natürlich müssen wir uns als erstes das Cover genauer anschauen. Warum dieser ausladende Rock? Woraus ist der eigentlich gefertigt? Und wer hat mitgewirkt an der Entstehung dieses einen Bildes?

Die Mitwirkenden

  • Rockbau:

    Anna Schmalfuß
    Claudia Herrmann
    Sandra Wolff

  • Corsage:

    Eva Neubauer

  • Styling:

    Julia Walter

    Fotografie:

    Evi Handgrätinger

  • Model:

    Tamara Handgrätinger

Die Idee!

Sehr früh hatte ich die Idee, dass ich gern die frühen Unterstützerinnen und Leserinnen auf dem Cover abbilden würde. Jedoch kenn man wohl die ästhetisch eher fragwürdigen Crowdsourcing-Aktionen großer Marken und so wollte ich auch kein Cover mit 10×10-Pixel-großen Fotos von Gesichtern. Daher entstand der Gedanke, die eingeschickten Bilder in einem Kleid zu verarbeiten und somit sowohl etwas Schönes zu zeigen, aber gleichzeitig die Gemeinschaft der Schwestern im Geiste zu zeigen (klingt alles sehr pathetisch ;). Ganz so pathetisch war die eigentliche Arbeit dann mitnichten. Froh ob all der Einsendungen mit wunderbaren Bildern aus allen Ecken der Welt, füllte sich mein Postfach schnell und der erste Schritt war die Bearbeitung aller Bilder und Konvertierung in Schwarz-Weiß-Fotografien.

photos

Inspirationen zum Kleid

Beim Spaziergang durchs Web bin ich schon häufig auf wunderbare Papierkonstruktionen gestoßen – ob als Schaufensterdekoration, als Statement in der Sustainable-Bewegung gegen die Modeindustrie oder als Showcase für außerordentliches handwerkliches Können. Einige meiner Favoriten speicherte ich sofort auf Gimmebar (Warum? Damit nicht alle 1000 Pinterest-Follower sofort sehen, was ich vorhabe ;). Ich bin sehr froh, dass sie am Ende wirklich nur als Inspiration dienten und unser Endkleid ganz anders aussieht, jedoch braucht man stets Moodboards und Bilder, die man anstarren kann – damit man es am Ende macht, wie man selbst es möchte!

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Umsetzung
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Einen ganzen Tag werkelten ein paar sehr (!) hilfsbereite Freunde und ich am Papierrock. Zunächst druckte ich die Bilder auf A3-Packpapierbahnen aus (etliche Papierstaus inklusive). Diese wurden dann papiertütenähnlich gefaltet, jedoch unten offengelassen und mit einer Zackenschere am unteren Rand “versäubert”. In unterschiedlichen Größen gefertigt, klebten wir diese dann mit etlichen Stangen Heißkleber auf die Rockunterkonstruktion. Diese hatten wir aus Baumarktmaterialien – Draht, Gurt und Packpapierklebeband – ebenfalls selbst gefertigt. Die Bilanz des Tages: 4 Rollen Packpapier verarbeitet, 2 1/2 Brandblasen vom Heißkleber und jede Menge Lacher wie auch Stirnrunzler!
In der Nacht bugsierten wir das riesige Ding sodann ins Auto, welches dadurch gleich voll bis obenhin war. Es stand zunächst der Transport zur Corsagen-Schneiderin an.

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Die Corsage wurde nun wieder von einem wunderschönen Kleid von Bottega Veneta Herbst 2011 inspiriert – das berühmte Emma-Watson-Roter-Teppich-Kleid – und besteht aus einem schweren, braunen, groben Stoff. Die Corsage ist nur minimal verstürzt, um eben jenen Effekt des Unfertigen und Rauhen hervorzurufen.

All die Teile wieder ins Auto bugsiert und bei -10°C in den Süden Deutschlands nach Stuttgart transportiert, wo das Covershooting Anfang Februar stattfand. Auch hier halfen uns wieder wunderbare (neue) Freunde und Verwandte: Julia verwandelte unsere Groß-Groß-Cousine Tamara mit einem strengen Nackenknoten und dunklen Augen-Makeup ins Cover-Model. Ein großer Dank geht auch an Evi, die nach einem anstrengenden Tag Shooting mit unseren Outdoorjacken (Post folgt noch) noch einmal hinter die Kamera verschwand, Lichter verrückte und uns die beiden tollen Varianten für englische und deutsche Ausgabe lieferte.

shooting

Das Ende und Ausblick
Den Rock gibt es noch! Ein wenig zerknittert und lädiert vom winterlichen Transport fristet er zur Zeit ein recht trostloses Dasein in meinem Keller. Aufheben wollen wir ihn, denn er ist das schönste Erinnerungsstück an unsere erste Ausgabe. Stecken doch so viele Erinnerungen, soviel Zeit und Liebe und so viel Unterstützung darin! Danke an alle, die Bilder geschickt, mitgebaut, mittransportiert – die mitgemacht haben!
Für Ausgabe zwei steht das Konzept auch schon. Natürlich wird es ganz anders und doch wieder viel Arbeit – denn, es muss sich alles ändern, damit es bleibt, wie es ist [Tomasi di Lampedusa – italienischer Schriftsteller].

Ein Erkennungsmerkmal … der Badge

badge

Als wir uns den Namen für unser Magazin ausdachten, hatten wir eine Idee! Wie zuvor erwähnt (Blogpost hier), rührt der name “sister”-Magazin nicht nur allein aus der Tatsache, dass die Gründerinnen Schwestern sind. Das wäre zu kurz gegriffen, denn so viele Freunde und Kontributoren haben bei der Erstellung des Magazins mitgeholfen und wir sind zu 100% sicher, dass wir die Unterstützung unserer Leser, Autoren, Fotografen etc. in der Zukunft weiter brauchen! Nein, unsere Idee war es, ein Medium für gleichgesinnte Frauen (und Männer ;) zu schaffen, die sich in unseren Artikeln, Tutorials und Bildern wiederfinden und sich auch im wahren Leben echt gut verstehen würden.

Es gibt nun einen Vor- und einen Nachteil, wenn man dieses Ziel in der digitalen Welt angeht.
Der Vorteil: die Kommunikation zwischen Menschen aus aller Herren Länder ist extrem einfach geworden. Ob ein Kommentar unter einem Pinterest-Bild oder einem schnellen Tweet an ein bisher unbekanntes Twitter-Handle gerichtet: die Nachricht kommt an!
Der Nachteil: es ist gar nicht so einfach, andere Leser/innen zu finden! Schließlich sitzen diese nicht einfach in der U-Bahn mit dem sisterMAG in der Hand und schmökern darin herum (und seien wir ehrlich: würdet ihr wirklich hingehen und euch als bekennende Leserin einer/einem völlig Unbekannten vorstellen?).

Unsere erste Idee, wie man diesem Problem begegnen kann, kommt daher heute: wir haben diesen kleinen und einfachen Badge für euch gebaut. Wir hoffen, dass ihr ihn genug mögt, um ihn in die eigene Seitenleiste einzubauen. Einmal hinzugefügt zur eigenen Internetpräsenz (übrigens auch gern auf Facebook etc.), seid ihr schon dabei! Und vielleicht diskutiert ihr ja schon bald mit einer bisher unbekannten Leserin über die Vorteile von Kamutmehl bei der Knäckebrotherstellung (Seite 50). Außerdem haben wir einen Badge für Kontributoren erstellt – gemeinsam mit einem Link direkt zur Inhaltsseite der/des Bloggers/Autors. Vielleicht folgt ihr einem Blog schon seit Ewigkeiten und habt gar nicht realisiert, dass der kürzlich gelesene Artikel aus dessen/deren Feder stammte – wir sind sicher, dass sich jeder Autor über Feedback freut!

Und nicht zuletzt wären wir selbst natürlich unheimlich stolz und froh, wenn ihr uns durch den Badge unterstützt. Solltet ihr ihn einbinden, dann erzählt uns davon und hinterlasst Euren Link! Wir versprechen, jede Seite anzuschauen und wollen Euch kennenlernen!
Habt einen schönen Tag und wir hoffen, bald von Euch zu hören/sehen!
Euer sisterMag!
Bild: Miss Ethel Roche and Mrs Alan Campbell study the form guide at the races in Brisbane, 1940, State Library of Queensland’s collection on Flickr

“Liebster Blog”-Award

Liebe Leser,

eine wunderbare Überraschung flatterte vor einer Weile in Form unseres ersten Blog-Awards in den Briefkasten. Die liebe Holly von HvH Interiors hat uns den “Liebster Blog”-Award verliehen.

Wir freuen uns besonders darüber, weil Holly eine ganz tolle Bloggerin im Interior Design Bereich. Sie hat eine ganz besondere Mischung aus tollem Design, Kunst und die schönen Dinge des Lebens und das aus einem ganz besonderen kanadischen Blickwinkel auf die Dinge. Danke, Holly!

Die Idee hinter dem Liebster Blog Ward ist, (noch) kleinere Blogs zu unterstützen und anzuerkennen. Wenn man den Award erhält, muss man dem Blocher danken, der einem den Award verliehen hat und einen Link zum Blog zur Verfügung stellen. Dann wählt man 5 seiner Lieblingsblogs aus (sie müssen weniger als 200 Follower haben) und erzählt Ihnen davon, so dass die Kette von vorne beginnt.

Nun ist es an uns den Liebster Blog Award an 5 tolle Blogs weiterzureichen:

Die Blogs sind wirklich mit ganz viel Liebe gemacht und bereiten uns jeden Tag Freude, wenn wir sie aufrufen. Einige davon sind schon gute Freunde, andere haben wir gerade erst entdeckt!

Liebe Grüße,
Toni